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Mondrätsel und kosmische Kollision

Er hat eine Rakete ins Auge abgekriegt und beherbergt einen geheimnisvollen schwarzen Monolithen. Tim hat ihn besucht und die Helden von H.G. Wells haben seine Bewohner, die Seleniten, getroffen. Aber wie genau ist der Mond eigentlich entstanden?

Es gibt mehrere Theorien zur Entstehung des Mondes. Das heute vorherrschende Szenario, die Theorie des grossen Einschlags, wurde 1946 aufgestellt und wird mit neuen Erkenntnissen immer weiter verfeinert.

Um diese Theorie zu verstehen, müssen wir uns in die Zeit zurückversetzen, als das Sonnensystem noch im Aufbau war und die Himmelskörper in einem chaotischen kosmischen Tanz umeinander kreisten. Etwa hundert Millionen Jahre nach der Entstehung des Sonnensystems sammelten sich Partikel und bildeten Protoplaneten. Nicht alle überlebten: Einer davon war Theia, ein Protoplanet, der in der Nähe der zukünftigen Erde kreiste und fast doppelt so gross war wie diese. Theia und die Erde stießen irgendwann zusammen (1). Ein Teil der Trümmer von Theia wurde von der Erde absorbiert, während ein anderer in den Weltraum geschleudert wurde (2) und den Mond bildete (3).

Diese Theorie wird durch die Mondgesteine untermauert, die von den Apollo-Missionen auf die Erde gebracht wurden. Im Jahr 2001 konnte dank fortgeschrittener Analysetechnologien bestätigt werden, dass die Zusammensetzung dieser Gesteinsbrocken derjenigen von Erdgestein sehr ähnlich ist.

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Und da haben Sie es: Die Erde ist nicht mehr allein. Wie viele andere Planeten hat sie jetzt einen Satelliten: den Mond.
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Setzen Sie die Reise fort

Sie haben gerade das Rätsel der Mondentstehung gelöst. Der nächste Schritt führt Sie zurück zur Geburt des Sonnensystems und unseres blauen Planeten. Setzen Sie Ihre Erkundung fort.

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